Warum der Schutz unserer Wälder entscheidend ist
Von Maria Schmidt • 28. Februar 2026 • 8 Min. Lesedauer
Die Wälder unserer Erde sind die Lungen des Planeten. Sie absorbieren etwa 2,6 Milliarden Tonnen CO₂ pro Jahr und sind damit unser wichtigster Verbünde im Kampf gegen den Klimawandel. Doch jedes Jahr verschwinden weltweit rund 10 Millionen Hektar Wald – ein Verlust, den wir uns nicht länger leisten können.
Die stille Krise
Während der Amazonas-Regenwald oft im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses steht, geraten andere wichtige Ökosysteme aus dem Blickfeld. Die borealen Wälder Kanadas und Russlands, die Taiga, speichern mehr Kohlenstoff als alle tropischen Wälder zusammen. Ihr Schutz ist mindestens ebenso wichtig für das globale Klima.
"Ein Baum ist nur dann wirklich tot, wenn man aufhört, ihn zu schützen. Bis dahin lebt er in jedem Samen, den er hinterlassen hat."
Was können wir tun?
Der Schutz der Wälder beginnt lokal. Von nachhaltiger Forstwirtschaft bis hin zur Wiederaufforstung degradierten Landes – die Lösungen sind vielfältig. Besonders wichtig ist die Unterstützung zertifizierter Holzprodukte (FSC-Siegel) und der Verzicht auf Produkte, die zur Entwaldung beitragen, wie Palmöl aus unsicheren Quellen.
Schnelle Fakten
- • Ein reifer Baum bindet jährlich etwa 22 kg CO₂
- • Wälder beherbergen 80% der terrestrischen Biodiversität
- • 1,6 Milliarden Menschen sind direkt von Wäldern abhängig